11. August 2009

Subaru Forester 2.0D

Technische Revolution und Durchbruch

Subaru hat geschafft, woran viele andere Hersteller gescheitert sind. Der erste Boxer-Dieselmotor ist jetzt auch im Forester erhältlich. Mit der Serienproduktion des Boxer-Dieselmotors ist Subaru ein technologischer Durchbruch gelungen, denn die Integration des Bauprinzips ‚Boxer’ und des Funktionsprinzips ‚Selbstzündung’ ist eine wirklich extreme technische Herausforderung. Als einziger Hersteller der Welt hat Subaru diese Herausforderung gemeistert und sich damit als führend in der Motorentechnik positioniert. Dass dieses Meisterwerk der Ingenieurskunst erst jetzt zündet, hat seine Gründe. Im Lastenheft der Diesel-Entwickler stand dabei ganz oben, die Subaru-typische hohe Leistungsfähigkeit, das sportliche Ansprechverhalten und den niedrigen Schwerpunkt mit all seinen Vorzügen in der Fahrdynamik ohne Abstriche zu erfüllen.

Der erste Boxer-Dieselmotor für Personenwagen ist ein 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel, der kultiviert, laufruhig, leistungsstark und ausgesprochen sparsam arbeitet. Er weist nicht nur die für Dieselmotoren typischen Vorzüge auf, sondern bietet gleichzeitig die diversen Leistungscharakteristika, die der konstruktiven Umsetzung des Boxer-Prinzips innewohnen. Bauartbedingt erzeugt der Boxermotor kaum Vibrationen, denn durch die gegenüberliegende Anordnung der Zylinder heben sich die bei der Bewegung der Kolben entstehenden Massenkräfte erster und zweiter Ordnung wechselseitig auf. Wegen der minimalen Vibrationen braucht er keine Ausgleichswellen, die kurze und hochsteife Kurbelwelle minimiert zusätzlich die Vibrationsgeräusche, kurz: Der Motor läuft signifikant leise und seidenweich. Der Boxer-Dieselmotor unterbietet die Grenzwerte der europäischen Abgasnorm EURO 4.

Subarus klares Ziel war die Entwicklung eines eigenen Dieselmotors, ohne jedoch die spezifischen Vorteile der Marke aufzugeben. Die Subaru-Kerntechnologie, der symmetrische Allradantrieb Symmetrical AWD, setzt unverzichtbar einen Boxermotor voraus. Seine geringe Bauhöhe sichert einen niedrigen Schwerpunkt und eine fast ideale Gewichtsverteilung. Außerdem sorgt ein niedriger Schwerpunkt für geringere Rollkräfte in Kurven, das wiederum führt zu geringerer Karosserieneigung und zu stabilerem Fahrverhalten.

 

Subaru Boxer-Diesel: Eigenschaften

Entwicklungsziele

Im Lastenheft ganz oben stand die Entwicklung eines umweltfreundlichen Motors mit der Subaru-typischen hohen Leistungsfähigkeit und geringen CO2-Emissionen. Er sollte die für Dieselmotoren typischen Vorzüge aufweisen und gleichzeitig die spezifischen Leistungscharakteristika bieten, die der konstruktiven Umsetzung des Boxer-Prinzips per se innewohnen. Deswegen lagen die Entwicklungsschwerpunkte auf folgenden Faktoren:

Geräuscharmut, geringe Vibrationen und Drehfreudigkeit

Direktes, sportliches Ansprechverhalten

Geringes Gewicht

Kompaktheit

Hohe Steifigkeit

Niedriger Schwerpunkt

Klassenbeste Wirtschaftlichkeit

 

Die große technische Herausforderung lösten die Ingenieure mit Bravour. Der Motor liefert ein kraftvolles Drehmoment von 350 Nm bei 1.800/ min und glänzt mit diversen Leistungscharakteristika, die bei Subaru traditionell eine wichtige Rolle spielen: direktes Ansprechverhalten, geringe Vibrationen und hohe konstruktive Steifigkeit. Wegen der hohen Verbrennungsdrücke des Dieselmotors werden hochfeste Materialien verwandt. Im Vergleich zum Benzinmotor wurde der Kolbenhub um elf Millimeter erhöht und die Bohrung um sechs Millimeter verringert. Zwei obenliegende Nockenwellen mit kompakten und reibungsarmen Rollenkipphebeln steuern die Ventile. Eine hoch widerstandsfähige Steuerkette treibt die Nockenwelle an und meistert souverän die hohen Drehmomente des Dieselmotors.

 

Leicht, kompakt und sehr steif

Der Zylinderabstand wurde verkleinert, so dass der Motorblock insgesamt um 61,3 Millimeter kürzer ist als beim Benziner. Die linken und rechten Lagerblöcke der Kurbelwelle sorgen für eine hochsteife Struktur, die den Einsatz eines gewichtssparenden Motorblocks aus Leichtmetall erlaubt. So erreichte Subaru einen längeren Hub, ohne den Motor insgesamt zu verbreitern. Damit bleibt der Einbau des Motors in bestehende Modelle problemlos möglich.

Brennraumgestaltung

Der Brennraum, dessen Form die Entwickler mit Hilfe des Simulationsprogramms Computational Fluid Dynamics (CFD) festgelegt haben, ist vom Typ her ablaufinvariant. Mit der spezifischen Charakteristik von Zerstäubung und Verwirbelung in diesem computergenerierten Brennraum können die Ziele Wirtschaftlichkeit, Motorleistung und umweltfreundliches Emissionsverhalten gleichzeitig ereicht werden.

Geringe Vibrationen und Geräusche

Bauartbedingt erzeugt der Boxermotor kaum Vibrationen, denn durch die gegenüberliegende Anordnung der Zylinder heben sich die bei der Bewegung der Kolben entstehenden Massenkräfte erster und zweiter Ordnung wechselseitig auf. Die Massenkräfte zweiter Ordnung eines Reihen-Vierzylinder-Dieselmotors sind mit mehr als 10 kN bei 4.000/min enorm. Dagegen erreichen die Massenkräfte zweiter Ordnung beim Boxer-Dieselmotor nur 250 Nm bei 4.000/min und haben deshalb nur einen sehr geringen Einfluss auf die motorischen Vibrationen. Wegen dieser exzellenten Vibrationscharakteristika braucht der Boxer-Dieselmotor keine Ausgleichswellen und erzeugt nur ein geringes Trägheitsmoment, niedrige Reibung und geringes Gewicht. Die kurze, hochfeste Kurbelwelle und ein flüssigkeitsgefülltes Motorlagerungssystem minimieren zusätzlich die Vibrationen und Geräusche.

Motorblock

Beim Motorblock setzt Subaru Leichtmetall ein, um das Potential der hochgradigen strukturellen Steifigkeit der Boxer-Bauweise auszuschöpfen. Um die optimalen Voraussetzungen für die Diesel-Verbrennung zu schaffen wurde im Vergleich zum Benzinmotor der Kolbenhub um 11 Millimeter erhöht und die Bohrung um 6 Millimeter verringert. So erreichte Subaru einen längeren Hub, ohne den Motor insgesamt zu verbreitern. Zusätzlich wurde der Zylinderabstand auf 98,4 Millimeter verkürzt, was dem Wert des Sechszylinder-Benzinmotors (EZ30) entspricht. Der Vierzylinder-Benziner bringt es auf 113,0 Millimeter. All diese Maßnahmen haben den Motorblock um 61,3 Millimeter verkürzt und ihn noch kompakter gemacht.

Halboffenes Kurbelwellengehäuse

Bei der Konstruktion des Motorblocks wird das halboffene Kurbelwellengehäuse verwandt, das seine Standfestigkeit in den Benzinmotoren mit Turboaufladung bereits unter Beweis gestellt hat. Diese Bauweise erhöht die Steifigkeit der Struktur im Bereich der Zylinderkopfdichtung.

Lager aus einem Metall-Matrix-Verbundwerkstoff

Alle fünf Hauptlager im Motorblock enthalten Stützlager aus einem Metall-Matrix-Verbundwerkstoff, die während des Gussprozesses hinein gesintert werden. Dies führt dank der hohen Steifigkeit zu überragender Laufruhe und einer thermischen Ausdehnungsrate, die identisch ist mit jener der Kurbelwelle.

Zusätzliche Kühlkanäle

Zwischen den Zylinderbohrungen befinden sich Kühlschlitze, die als wassergefüllte Kühlkanäle dienen und die Kühlleistung optimieren.

Kolben

Wegen der hohen Verbrennungsdrücke des Dieselmotors werden hochfeste Materialien verwandt. Öldüsen spritzen über kolbeninnere Kühlkanäle Motoröl ein und verbessern die Kühlung der Kolben.

Pleuelstangen

Die breiten Enden der Pleuelstangen weisen ein asymmetrisches Profil auf, das die Präzision bei der Montage und die Rundheit der Oberflächenstruktur an der Verbindung zum Kurbelwellenzapfen verbessert und die Reibung vermindert. Außerdem trägt es zur Minimierung der Drehbewegung bei, indem es einen größeren Kolbenweg innerhalb des kompakten Motorblocks ermöglicht.

Kurbelwelle

Wegen der hohen Verbrennungsdrücke in einem Dieselmotor wurden die hochfesten Kurbelwellen einer Oberflächenbehandlung unterzogen. Die konzeptionelle Überlegenheit des Boxermotors führt zu einem wesentlich geringeren Gewicht als bei einem vergleichbaren Reihenmotor.

Reibungsverluste

Die motorinternen Reibungsverluste bleiben auf einem niedrigen Niveau. Da sich beim Boxermotor bauartbedingt die bei der Bewegung der Kolben entstehenden Massenkräfte erster und zweiter Ordnung wechselseitig aufheben und deshalb Ausgleichswellen und Ausgleichsgewichte an den Kurbelwellenwangen entfallen können, werden auch die Reibungsverluste reduziert. Dies verschafft deutliche Handlingvorteile gegenüber asymmetrischen, mehrfach umgelenkten Kraftflüssen.

 

Ventilsystem

Wegen der hohen Verbrennungsdrücke werden hochfeste Zylinderköpfe verwandt. Rollenkipphebel: Kompakte und reibungsarme Rollenkipphebel kommen in Verbindung mit zwei obenliegenden Nockenwellen (DOHC) zum Einsatz.

Ventilsystem und Nockenwellenantrieb

Der Durchmesser der Einlassventile wurde optimiert, was zu einer Verbesserung der Beatmung und Verwirbelung und zu einem höheren Wirkungsgrad führt. Eine hoch widerstandsfähige Steuerkette treibt die Nockenwelle an.

Einlasskanäle

Die Kombination eines Dralltopfs auf der Einlassseite mit dem optimierten Durchmesser der Einlassventile führt zu einer sehr guten Verwirbelung des Gemischs.

Common-Rail-Einspritzung

Für die Gemischaufbereitung setzt Subaru ein Common-Rail-System ein, das mit elektromagnetischen Acht-Loch-Einspritzdüsen und einem maximalen Einspritzdruck von 1.800 bar arbeitet. Es besteht aus einer Hochdruckeinspritzpumpe und einem Common-Rail-System, das Einspritzdrücke bis zu 1.800 bar generiert sowie elektromagnetischen Acht-Loch-Einspritzdüsen an jedem Zylinder, durch die Mehrfach-Einspritzungen bei jedem Arbeitstakt erfolgen.

Die kurzen, kompakten Einspritzdüsen wurden speziell und exklusiv für Subaru entwickelt, um die Baubreite des Motors auf dem gleichem Niveau wie bei Benzinmotoren zu halten.

Turbolader

Der Turbolader mit seiner variablen Turbinengeometrie optimiert den Abgasstrom am Turbineneinlass und ist direkt mit den Katalysatoren verbunden. Mit seiner variablen Turbinengeometrie sorgt er über das gesamte Drehzahlband hinweg für reichlich Leistung. Der Turbolader selbst befindet sich unter dem Motor und ist direkt mit den Katalysatoren verbunden, die so schnell ihre Betriebstemperatur erreichen.

Abgasreinigung

Das Abgasreinigungssystem arbeitet mit Oxidations-Katalysatoren, einem geschlossenen Diesel-Partikelfilter (DPF) und einer Abgasrückführung (Exhaust Gas Recirculation EGR) und ist dem Turbolader direkt nachgeschaltet. Der Katalysator nimmt schon früh nach dem Kaltstart die Reinigungsarbeit auf.

Geschlossener Diesel-Partikelfilter (DPF) und Oxidationskatalysator

Kohlefilter im geschlossenen DPF sammeln effektiv die Dieselpartikel. Der Oxidationskatalysator befindet sich zusammen mit dem Turbolader unter dem Motor. Der Oxidationskatalysator trennt unverbrannten Kraftstoff in Wasser und Kohlendioxid. Die Einheit ist kompakt genug, um schon früh nach dem Kaltstart die Reinigungsarbeit aufzunehmen. Sobald die Temperatur unter bestimmten Fahrbedingungen auf 250 Grad Celsius ansteigt, generiert der Oxidationskatalysator NO2, das die Dieselpartikel im DPF oxidieren lässt.

Abgasrückführung EGR (Exhaust Gas Recirculation)

Das gekühlte Abgas wird in den Brennraum zurückgeführt, senkt die Verbrennungstemperatur und verringert die Stickoxid-Emissionen. Diese konstruktive Auslegung verkürzt die Warmlaufphase des Katalysators und verbessert die Reinigungsarbeit über weite Drehzahlbereiche. Ein Kühler für die Abgasrückführung sorgt für die Verminderung der Stickoxide (NOx), und damit erreicht das System die Grenzwerte der europäischen Abgasnorm Euro-4.

Das Fahrerlebnis

Überlegene Fahrstabilität: Perfekte Gewichtsverteilung, ein niedriger Schwerpunkt und außergewöhnliche Fahrbarkeit werden durch das Symmetrical AWD und den leichten, kompakten Boxer-Dieselmotor erreicht. Schwere Bauteile wie Getriebe und Antrieb befinden sich zwischen den Achsen. Dieses Layout optimiert Fahrverhalten und sorgt für ein lineares Handling des Fahrzeugs: Der Fahrer behält jederzeit die Kontrolle.

Sportlicher Diesel

Die verzögerungsfreie Reaktion des Boxer-Diesel auf jeden Gasbefehl verleiht dem Forester 2.0D eine Sportlichkeit, die allen anderen Diesel-Konkurrenten überlegen ist.

Umweltfreundlich und wirtschaftlich

Minimierte Reibungsverluste in Motor, Getriebe und Allradantriebssystem verbessern die Wirtschaftlichkeit. Der geringe Verbrauch führt zu geringeren CO2-Emissionen und macht den Subaru Forester 2.0D zum umweltfreundlichsten Fahrzeug seiner Klasse.

Komfort und Geräuscharmut

Die bauartbedingten geringen Vibrationen des Boxermotors und zusätzliche vibrationsmindernde Maßnahmen im gesamten Fahrzeug-Innenraum haben die Vibrations- und Geräuschentwicklung drastisch vermindert. Die außergewöhnliche Laufruhe gestattet auch bei hohem Tempo auf der Autobahn verständliche Gespräche in normaler Lautstärke.

Sechsganggetriebe

Im Forester 2.0D ist der Boxer-Dieselmotor mit einem Sechsganggetriebe verbunden. Das kompakte und leichte Sechsganggetriebe ist dank der innovativen Getriebekonstruktion und Schaltführung genau so lang wie das Fünfganggetriebe. Die Optimierung der einzelnen Übersetzungen, das kraftvolle Drehmoment des Dieselmotors und die relativ weite Gangspreizung haben zu einem Getriebe geführt, das allen Fahrsituationen gerecht wird – vom Stadtverkehr bis zur Autobahn und zum Hängerbetrieb bis zu zwei Tonnen.

Bei diesem neuen Sechsganggetriebe setzt Subaru ein Seilzugsystem mit einem Trägheitsgewicht ein. Die Optimierung der Schaltführung sorgt für ein ebenso präzises wie straffes Schaltgefühl. Vibrationen werden auf den Schaltknauf so gut wie nicht übertragen. Die volle Synchronisierung verbessert auch das Schaltgefühl für den Rückwärtsgang.

Spezielles Schwungrad und Kupplung

Ein Zwei-Massen-Schwungrad und die Charakteristik des Kupplungsdämpfers wurden filigran auf die Leistungscharakteristik des Dieselmotors abgestimmt und vermindern die unangenehmen Geräusche bei niedrigen Drehzahlen.

Chassis und Karosserie

Die breite Spur sorgt für eine höhere Stabilität. Die optimierte Fahrwerksgeometrie mit angepasstem Sturzwinkel und neuer Vorspureinstellung brachte wesentliche Besserungen bei Traktion und Fahrkomfort. Ein neuer Stabilisator verbessert die Seitenführung. In verstärktem Maße wurden geräuschabsorbierende und –dämmende Materialien im Fahrzeug eingesetzt. Die elektrische Servolenkung wurde speziell auf die Verbesserung von Verbrauch und Fahrgefühl hin entwickelt. Andere Bauteile, hier besonders die Vorderradaufhängung und die Bremsen, wurden feingetunt mit dem Ziel der Verbesserung von Fahrbarkeit und Geräuscharmut.

 

Vibrations- und Geräuschdämmung

Bei der Auskleidung der neu gestylten Kotflügel kommt zusätzliches Dämmmaterial zum Einsatz. Die untere Verkleidung wurde vergrößert und reicht jetzt bis unter das Getriebe, der Schalldämpferboden wurde für die Verwendung von doppellagigen Dammmaterialien modifiziert. Gleichzeitig wurde die Dicke des Fußblechs erhöht, um den Innengeräuschpegel weiter abzusenken.

Elektrische Servolenkung

Eine Zahnstangenlenkung mit elektrischer Servounterstützung soll zum günstigen Kraftstoffverbrauch beitragen. Das Lenkgetriebe ist mit Pendelhaltern an vier Punkten mit dem Rahmen-Querträger verbunden und begrenzt so die Übertragung von Vibrationen. Das Lenkgefühl wurde über das gesamte Drehzahlband fein abgestimmt und optimiert Fahrleistung und Ökobilanz des Forester 2.0D.

Spezielle Fahrwerksabstimmung

Die Vorderradaufhängung wurde dem höheren Gewicht des Dieselmotors und der elektrischen Servolenkung angepasst. Dies führte zu höherer Fahrstabilität und besserem Ansprechverhalten.

Achsen

Die Größe der äußeren homokinetischen Gelenke der vorderen Antriebswelle wurde dem höheren Drehmoment des Dieselmotors angepasst. Der Wellendurchmesser wurde optimiert, um Vibrationen zu vermindern und das Innengeräusch bei Fahrten mit niedrigen Drehzahlen im hohen Gang zu verbessern.

Fein abgestimmtes Bremssystem

Eine Hochleistungsbremsanlage sorgt unter allen Bedingungen für die optimale Verzögerung. Zur Verbesserung von Ansprechverhalten und Kontrolle wurden Bremskraftverstärker, Hauptzylinder mit kleinem Durchmesser, Pedalweg und langer Kolbenhub überarbeitet. Der Bremsassistent und das ABS mit der elektronischen Bremskraftverteilung EBD garantieren eine effektive Verzögerung. Die Bremsen an der Hinterachse wurden zur Steigerung der Bremsleistung vergrößert. Beim Forester 2.0D kommen wegen des höheren Gewichts des Dieselmotors auf der Vorderachse 16-Zoll-Scheibenbremsen zum Einsatz. Außerdem setzt Subaru eine mechanische Unterdruckpumpe zur Optimierung der Eigenschaften des Bremskraftverstärkers ein.

Der serienmäßige Bremsassistent greift immer dann ein, wenn der Fahrer zwar voll in die Bremsen gehen sollte, dies aber – aus welchen Gründen auch immer – nicht tut. Das System erhöht bei einem schnellen Tritt auf die Bremse abhängig von der Pedalgeschwindigkeit den Druck im Hydrauliksystem und optimiert so die Bremsleistung. Alle Forester 2.0D sind mit einer Berg-Anfahrhilfe (Hill Start Assist) ausgerüstet. Beim Anfahren an Steigungen wird der Bremsdruck nach dem Loslassen des Bremspedals für einen Moment aufrecht erhalten, was ein Zurückrollen des Fahrzeugs vor dem Betätigen des Gaspedals verhindert. Diese Funktion ermöglicht ein sanftes Anfahren am Berg.

VDC - Vehicle Dynamics Control System

Die serienmäßige Fahrdynamikregelung VDC unterstützt Agilität, Stabilität und Traktion des Symmetrical AWD. Dazu messen Sensoren Fahrzeuggeschwindigkeit, Drossel-klappenstellung, Querbeschleunigung, Giermoment, Bremsstatus und Lenkwinkel. Auf der Basis dieser Daten erkennt das Vehicle Dynamics Control System die gewünschte Fahrtrichtung, vergleicht sie mit der tatsächlichen Fahrtrichtung und gleicht die Unterschiede durch gezielten Eingriff in Motor und Bremssystem aus. Das präzise und schnell ansprechende VDC macht das Limited Slip Differential LSD an der Hinterachse überflüssig, das Traction Control System TCS übernimmt diese Funktion. Wegen dieser Änderung bleibt das TCS auch dann in Betrieb, wenn das VDC ausgeschaltet ist. Das ABS ist in die Steuereinheit des VDC integriert.

Innenraumdesign

Der Innenraum ist komfortabel, seine große Vielfalt an einfach zu bedienenden Systemen und Elementen liefert dem Fahrer und allen Passagieren hohe Funktionalität und beste Unterhaltung. Die Vordersitze sind mit aktiven Kopfstützen versehen: Die aktiven Kopfstützen verhindern bei einem Auffahrunfall den „Peitscheneffekt", der aus hohen Relativbewegungen zwischen Kopf und Rumpf resultiert und häufig Schleudertraumata und gefährliche Halswirbelverletzungen auslöst.

 

Instrumententräger

Instrumente und das Audio- und Navigationssystem befinden sich oben in der Mitte im Blickfeld des Fahrers. Sie lassen sich gut ablesen und lenken trotzdem nicht vom Fahren ab. Ein Drei-Knopf-System für Heizung-Lüftung vereinfacht die Bedienung, die Beleuchtung des gekerbten Rings hinter den beleuchteten Einstellknöpfen verströmt einen Hauch von Luxus.

Kombiinstrument

Das Kombiinstrument besteht aus drei blauen Anzeigen mit verchromten Einfassungen. Für die bessere Ablesbarkeit sowohl bei Tag und bei Nacht sind diese Instrumente permanent beleuchtet. Beim Einschalten der Zündung leuchten die rot illuminierten Zeiger auf, „wischen“ einmal bis zum Maximum-Anschlag und pendeln wieder in den Normbereich zurück. Beim Forester 2.0D kommen eine Glühanzeige und eine DPF-Warnanzeige hinzu. Auch wurde der rote Bereich des Drehzahlmessers angepasst.

Mittelkonsole und Türverkleidungen

Das elegante Innendesign wird geprägt durch den Mittelteil in silberfarbener Optik und den Türverkleidungen, deren Applikationen in Metallfinish die Schalter der elektrischen Fensterheber enthalten.

 

Informationsanzeige

Die Informationsanzeige für Außentemperatur, Durchschnittsverbrauch und Uhrzeit befindet sich in der Mitte des Armaturenbretts und lässt sich leicht ablesen.

Verstellbares Lenkrad

Das Lenkrad lässt sich auch axial verstellen. Lenkrad und Schaltknopf in allen Dieselmodellen sind lederbezogen.

Nutzwert

Die vergrößerten Karosseriemaße ermöglichen einen größeren Laderaum und die Verwendung durchdachter Details, die Subarus Erfahrung im Bau von Kombis widerspiegeln. Zusätzlich gibt es im Innenraum reichlich Stauraum und Ablagefächer.

Laderaum

Dank der neu entwickelten Mehrlenker-Hinterachse schränken die Radkästen die Laderaumbreite hinten kaum ein. Vier flach liegende Golfbags fasst der Kofferraum problemlos. Durch die große Ladeöffnung und die niedrige Ladekante erfolgt das Be- und Entladen bequem und einfach. Nach einem leichten Druck auf den elektromagnetischen Öffner entriegelt das Kofferraumschloss. An den Seiten des Gepäckraums befinden sich praktische Haken zum Befestigen der Ladung. Eine 12-Volt-Steckdose liefert Strom für Freizeitaktivitäten, ferner gibt es einen Hebel zum einfachen Umlegen der Rücksitzlehnen vom Kofferraum aus.

Sitzfunktionen

Die Vielzahl von Sitzkombinationen sorgt für eine außerordentlich große Flexibilität und vielseitige Konfigurationen. Von mehr Komfort für die Passagiere bis hin zu noch mehr Laderaum – alles ist möglich. Die komfortablen Sitze erleichtern das Ein- und Aussteigen und liefern guten Seitenhalt. Durch das Entfernen der Kopfstützen und das Zurückklappen der Vordersitze ergeben sich weiche, flache Liegesitze. Die neigungsverstellbaren Rücksitzlehnen lassen sich im Verhältnis 60/40 umklappen. Für die Sitzfläche der Vordersitze wird ein straffes Urethan-Material verwendet. Flachfedern in den Rücklehnen geben Hüften und Rücken festen Halt.

Multifunktionale Mittelkonsole

Die multifunktionale Mittelkonsole enthält ein geräumiges Fach für ein Notebook in der Größe A4 und eine gleich große Tasche. Der verschiebbare, gepolsterte Deckel des Fachs dient auch als Armlehne. Im Fach befindet sich ein herausnehmbares Tablett, auf dem man eine Spielkonsole oder DVD-Player abstellen kann, sowie eine 12-Volt-Steckdose und einen zusätzlichen Audioeingang. Die Armlehne zwischen den beiden Fondsitzen des Forester 2.0D ist als wegklappbarer Tisch mit zwei Cupholdern ausgelegt. Ein großes Mittelfach mit Patz für bis zu acht CDs, geräumige Türfächer und ein Handschuhfach vervollständigen die Ablagen.

Optional: Schlüsselloses Zugangssystem und Starterknopf

Es reicht, wenn man den Schlüssel in der Tasche hat. Dann können alle Türen mit einem einfachen Druck auf den Knopf an Fahrer-, Beifahrertür und Heckklappe geöffnet und verschlossen werden. Der Motor wird mit einem Druck auf den Startknopf links neben der Lenksäule angelassen. Mit seiner ringförmig verstärkten Rahmenstruktur erreicht der Forester 2.0D einen hohen Grad an aktiver und passiver Sicherheit sowie an Crashsicherheit.

Sicherheitsrahmen mit Rundum-Aufprallschutz

Eine weiterentwickelte Rahmenstruktur sorgt für eine effektive Absorbierung und Verteilung der auftretenden Energie bei einem Frontal-, Seiten- oder Heckaufprall. Zusätzlich verfügt der neue Forester über Sicherheitselemente zum Schutz von Fußgängern und Unfallgegner.

Verbesserung der Sicherheit im Türbereich

Die Struktur der Türen sorgt mit ihrer effektiven Energieabsorbierung bei einem Seitenaufprall nicht nur für einen hohen Grad an Sicherheit, sondern erleichtert den Passagieren auch das Entkommen aus dem Fahrzeug. Die vorderen und hinteren Türen lassen sich auch nach einem Unfall öffnen, sodass die Insassen nicht im Fahrzeug eingeschlossen werden können. Ein Fangmechanismus neben dem Türschließzapfen nahe dem Seitenschweller verhindert die übermäßige Deformation der Tür und wirkt dem Eindrücken der Tür bei einem Seitenaufprall entgegen. Diese Komponente erhöht die Crashsicherheit und reduziert das Gesamtgewicht.

 

Mehr Sicherheit im Heckbereich

Die Heckstruktur befindet sich auf der üblichen Höhe der Frontstoßfänger von Personenwagen. So dient das Heck als Knautschzone und kann die Aufprallenenergie absorbieren und verteilen. Motorhaube, Scheibenwischer und Stoßfänger sind in Form und Material so kollisions-kompatibel gestaltet, dass ein Fußgänger bei einem Aufprall den geringst möglichen Belastungen ausgesetzt ist.

Antriebsstruktur verbessert Absorption der Aufprallenergie

Boxer-Dieselmotor und Getriebe steigern dank ihrer souveränen Leistungsfähigkeit nicht nur die aktive Sicherheit, sondern vermindern effektiv das Verletzungsrisiko bei einem Frontalzusammenstoß. Im Falle eines Frontalaufpralls wird die Energie von den Stoßfängern aufgenommen und seitlich weitergeleitet, Motor und Getriebe gleiten unter den Mitteltunnel.

Seitenairbags und Vorhangairbags

Alle Forester verfügen serienmäßig über Seiten- und Vorhangairbags. Diese vergrößern die Schutzfläche bei Seitenkollisionen und tragen wesentlich zur Verminderung des Verletzungsrisikos der Insassen bei. Zusätzliche Sensoren in den B-Säulen optimieren die Steuerung der Vorhangairbags.

  

 

 

 

 

Über Subaru

Subaru ist der weltgrößte Hersteller von allradgetriebenen Pkw. Die Marke gehört zum japanischen Konzern Fuji Heavy Industries (FHI). Subaru gilt als Pionier der Allradtechnik in Personenwagen und brachte 1972 den ersten Allrad-Pkw auf den Markt. Seither hat Subaru weltweit mehr als zehn Millionen Allrad-Pkw verkauft. In der Rallye-Weltmeisterschaft gehörte Subaru zu den Top-Teams und holte sechs Mal den Weltmeister-Titel. Seit 1980 vertreibt die SUBARU Deutschland GmbH in Friedberg Allrad-Pkw in Deutschland und hat bis Ende 2008 genau 314.594 Fahrzeuge verkauft.   

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