Pressemappe (lang)
[Entwicklungsziel]
Der Pionier des „Crossover-Konzepts”
Mit seinem Erscheinen auf dem amerikanischen Markt kreierte er im Jahre 1995 (in Europa 1996) die neue Fahrzeuggattung „Sport Utility Wagon“. Er ist ein Typ für alle Fälle, ein Fahrzeug für jeden Anlass und besonders für eine Klientel interessant, die hohen Wert auf Luxus, Leistung und Lifestyle legt. Selbständige, Freiberufler, gut situierte Familien und freizeitorientierte, aktive Singles mit großem Platzbedarf bilden die Zielgruppe des Subaru Outback. In der 4. Generation hat Subaru die traditionellen „Crossover-Vorzüge“ in Richtung Komfort, Zuverlässigkeit und Umweltfreundlichkeit weiter entwickelt. Dazu wurden das Design, das Gesamtpaket und die Motoren überarbeitet.
[Konzept]
Subaru zielte auf ein neues Niveau von Fahrqualität, von dem nicht nur der Fahrer, sondern alle Passagiere profitieren. Ebenso wichtig waren die ausgewogenen Sicherheitsstandards und Umweltfreundlichkeit. Mit der kraftvollen und ansprechenden Erscheinung blieben gleichzeitig die multifunktionellen, praktischen SUV-Elemente erhalten. So führt der neue Outback neue Werte ein als das perfekte und vielseitige Crossover-Fahrzeug.
<Superbe Dynamik>
Die Symmetrie der Konstruktion ist das bestimmende Spezifikum des Subaru-Systems „Symmetrical AWD“, das aus der Kombination von Boxermotor und Allradantrieb besteht. Seit der Einführung des Outback wurden Sportlichkeit, Multifunktionalität und die angemessene Bodenfreiheit von 200 Millimeter in eine einzigartiges Gesamtpaket integriert.
<Sicherheit und Wirtschaftlichkeit>
Zusätzlich zur eh schon exzellenten grundlegenden Sicherheitsleistung wurde das Sicherheitsniveau dank des neuen Fahrwerks mit dem Integralträgersystem noch weiter verbessert. Darüber hinaus tragen das neue kettengetriebene stufenlose Automatikgetriebe Lineartronic CVT (Continuously Variable Transmission) und der SUBARU BOXER DIESEL ihren Teil zur Wirtschaftlichkeit des neuen Outback bei.
[Modellpalette]
Subaru bietet frei Versionen des neuen Outback für die europäischen Märkte an: 2.5i mit SOHC-Vierzylinder-Boxermotor, 3.6-Liter mit DOHC-Sechszylinder-Boxermotor und 2.0D mit DOHC-Vierzylinder-Boxerdiesel.
* SI-DRIVE
Intelligent Mode: Sorgt für eine weiche, nachdrückliche Kraftentfaltung, erleichtert das Fahren im Stadtverkehr bei unteren und mittleren Drehzahlen.
Sport Mode: Liefert die jeweils ideale Leistung, folgt willig den Gasbefehlen und gestattet sportliches Fahren unter den meisten Straßenzuständen.
Sport Sharp Mode: Ist auf optimale Leistungsentfaltung und präzises Ansprechverhalten ausgelegt und hebt das sportliche Fahren auf ein noch höheres Niveau.
[Gesamtpaket]
Der neue Outback schreibt das bekannte Konzept des „Fahrer-Autos” weiter fort. Verglichen mit den bisherigen Modellen wuchs die innere Höhe um 40 Millimeter, der Abstand zwischen rechten und linken Sitz um 30 Millimeter und zwischen Vorder- und Rücksitzen um 62 Millimeter.
■ Vorbildliche Fahrbarkeit
Die Bodenfreiheit von 200 Millimeter sorgt für den typischen SUV-Charakter. Im Ergebnis führt dies zu einem komfortablen Fahrerlebnis auch auf schlechten Straßen und Schnee.
■ Outback Innen- und Außenmaße (mm)
Länge (mm) | 4775(4730/+45) |
Breite (mm) | 1820(1770/+50) |
Höhe (mm) | 1615(1545/+70) |
Radstand (mm) | 2745(2670/+75) |
Spurweite vorne (mm) | 1540(1495/+45) |
Spurweite hinten (mm) | 1540(1485/+55) |
Wendekreisdurchmesser (m) | 11.0(10.8/+0.2) |
Abstand zwischen Vordersitzen vorne (mm) | 740(710/+30) |
Abstand zwischen Vorder- und Rücksitzen (mm) | 936(874/+62) |
*Zahlen in Klammern zum Vergleich mit den bestehenden Modellen
[Nutzwert]
Der Nutzwert wurde durch das große Fassungsvermögen des Gepäckraums und die großzügigen Stauraum weiter verbessert.
■ Abmessungen Gepäckraum
Inhalt VDA (Liter) | 526(459/+67) |
Breite (mm) | 1090(1075/+15) |
Höhe (mm) | 815(810/+5) |
Tiefe (mm) | 1070(1090/-20) |
*Zahlen in Klammern zum Vergleich mit den bestehenden Modellen
■ Sitzfunktion
Der zehnfach verstellbare Fahrersitz garantiert den perfekten Sitz am Lenkrad und besitzt außerdem eine Memory-Funktion.
■ Stauraum
・ Die Mittelkonsole beherbergt das komplett mit Acrylglas verkleidete Audiosystem mit Radio, CD-Spieler und Kassettenteil.
・ Eine Halbliter-Plastikflasche findet Platz in den Seitentaschen.
[Außendesign]
■ Außendesign
Linien und Silhouette des neuen Outback sind „aggressiv“ und „präsent“. Sie konturieren eine elegante und gleichzeitig sportliche Erscheinung und verleihen ihm ihren unverwechselbaren Charakter. Die Frontpartie mit dem Flügeldesign des Kühlergrills erinnert an die Ursprünge von Subaru als Flugzeughersteller und ist gleichzeitig das Kennzeichen der Marke.
Typisch für den neuen Outback ist die verchromte, horizontal verlaufende und leicht geschwungene Linie im Kühlergrill. Eine Blende oberhalb des Nummerschildes verbindet die Rückleuchten horizontal und nimmt die Leuchteinheiten für Rückfahrtlicht und Nebelschlussleuchte auf. Das neue Heckdesign soll Frische ausdrücken.
■ Karosseriefarben
Acht Außenfarben stehen zur Verfügung
Galaxy Blue Silica (neue Farbe), Crystal Black Silica (neue Farbe), Graphite Gray Metallic (neue Farbe), Steel Silver Metallic, Camellia Red Pearl, Satin White Pearl, Sage Green Metallic, Sunlight Gold Opal.
[Innenraumdesign]
■ Innenraumdesign
Der Innenraum des neuen Outback wurde nach den Basiskriterien „Active“ und „hohe Qualitätsanmutung“ gestaltet. Er wirkt hochwertig, stilvoll, elegant, sportlich und zeigt Liebe zum Detail.
Die Mittelkonsole mit ihrer Form und den dekorativen Haarlinien in der Oberflächenstruktur strahlt eine kraftvolle Präsenz aus.
Dank der elektronischen Handbremse, die einen Bremshebel überflüssig macht, gibt es mehr Platz für die Mittelkonsole, in der sich zwei Cupholder befinden. Konsolenbox und Armlehne wurden vergrößert und bieten innen mehr Stauraum.
Beide Vordersitze sind körpergerecht geformt. Optional stehen ein Zehn-Wege-Fahrersitz mit elektrisch verstellbarer Lendenunterstützung und ein Vier-Wege-Beifahrersitz zur Verfügung.
Das neue Dreispeichen-Lenkrad enthält die Bedienknöpfe für die Audio und Tempomat. Automatik- und Lineartronic™ CVT-Versionen verfügen über Schaltpaddels am Lenkrad.
Die vier Instrumente in Durchlicht-Technik sind von Ringen aus aufgedampftem Aluminium umrahmt. Ein Multi-Informationsdisplay mit Anzeigen für den Durchschnittsverbrauch befindet sich in der Mitte des Armaturenbretts.
<Innenraumfarben für mehr Luxus>
Zwei Farben – Elfenbein und Schwarz – stehen für den Innenraum zur Verfügung. Zur Unterscheidung der einzelnen Modelle stehen drei dekorative Dekorspaneele zur Wahl: „Silver”, „Holz” und „Kohlefaser“.
■ Lenkung
・ Für die Modelle mit Lineartronic und Fünfgang-Automatikgetriebe gibt es serienmäßig Schaltpaddles am Lenkrad.
[Komfort]
■ Audio und Navigationssystem
Premium Audio-System (6-CD und MW/UKW-Radio (serienmäßig in allen Modellen
・ Das Radio ist eine hochfunktionelle Einheit mit Sechsfach-CD-Wechsler und MP3-Kompatibilität.
・ In allen Modellen können MP3-Musikdateien sowie CD-R / CD-RW Discs abgespielt und Textinformationen angezeigt werden. Die Scheibenantenne erzielt Bestwerte bei störungsfreier Empfangsqualität und ist unempfindlich gegen die Einflüsse elektromagnetischer Felder.
・ Zusätzlich zu den Funktionalitäten MP3/WMA und CD-R/RW unterstützt das System die Freisprechanlage über Bluetooth*1.
・ *1Bluetooth ist ein eingetragenes Warenzeichen von Bluetooth SIG, Inc.
DVD Navigationssystem und Audiosystem (Optional für alle Modelle)
・ Das Multimedia-DVD-Navigationssystem integriert einen Acht-Zoll-Monitor und eine hochpräzise 600 MHz CPU-DVD-Navigation.
・ Das Audiosystem enthält ebenfalls eine Dolby Pro Logic*3 und Audyssey MultEQ*4 Einheit zur Erzeugung von extensiven und opulenten Soundfeldern.
*3 Dolby Pro Logic ist ein eingetragenes Warenzeichen von Dolby Laboratories.
*4 Audyssey und MultEQ sind eingetragene Warenzeichen von Audyssey Laboratories, Inc.
[Motoren]
Drei Versionen stehen für die europäischen Märkte zur Verfügung.
■ Motorenpalette
<2,5-Liter-Vierzylinder-Boxermotor, SOHC, 16-Ventiler, Benziner, Hubraum 2.457 ccm>
Maximale Leistung kW (PS) / Max. Drehmoment Nm: 123 (167) bei 5.600/min / 229 bei 4.000/min
Getriebe: Lineartronic
・ Dank des Einsatzes des i-Active Valve Lift System (i-AVLS) in Verbindung mit der neuen CVT Lineartronic liegt der Verbrauch auf dem Niveau des 2,0-Liter-Vierzylinder-Boxermotors.
・ Bei den Fahrzeugen mit der neuen stufenlosen Lineartronic wurde bei den CO2-Emissionen die Umweltfreundlichkeit um 5,4 Prozent verbessert. Der Verbrauch wurde gegenüber den derzeit existierenden Automatikmodellen um 3,4 Prozent gesenkt.
<3,6-Liter-Sechszylinder-Boxermotor, DOHC, 24-Ventiler, Benziner, Hubraum 3.630 ccm
Maximale Leistung kW (PS) / Max. Drehmoment (Nm): 191 (260) bei 5.600/min / 350 bei 4.400/min
Getriebe: Fünfgang-Automatikgetriebe
• Der Motor weist fast die gleichen Abmessungen auf wie der ehemalige 3,0-Liter-Motor, und damit ist der neue 3,6-Liter-Motor kompakt und leicht.
• Das Active Valve Control System (AVCS) mit variablen Steuerzeiten für Einlass- und Auslassventile optimiert die Leistungsentwicklung über das gesamte Drehzahlband.
・ Durch die Optimierung des Katalysators unterbietet der Motor die scharfen Vorgaben der Abgasnorm Euro 5.
<2,0-Liter-Boxermotor, DOHC, 16-Ventiler, Turbodiesel, Hubraum 1.998 ccm>
Maximale Leistung kW (PS) / Max. Drehmoment Nm: 110 (150) bei 3.600/min / 350 bei 1.800 – 2.400/min
・ Getriebe: Sechsgang-Schaltgetriebe
・ Für den neuen Outback mit dem Boxer-Dieselmotor bleiben die nachhaltige Beschleunigung und das charakteristische Drehmomententwicklung eines Dieselmotors erhalten. Der Motor ist in den Versionen Outback 2.0D und 2.0D Sport eingebaut.
・ Ein geschlossener Diesel-Partikelfilter (DPF) wird eingesetzt, um die Grenzwerte der Euro 5 Vorgaben zu unterbieten. Außerdem kommen ein verbessertes Common-Rail-System und ein größerer Kühler für die Abgasrückführung zum Einsatz
・ Kaltstartfähigkeit und Leerlaufstabilität wurden verbessert durch konsequente Gewichtsreduktion: Das Ansaugsystem besteht jetzt aus Kunstharz, die Glühkerzen statt aus Metall aus Keramik.
・
■ SUBARU BOXER DIESEL
Im März 2008 führte Subaru den ersten „SUBARU BOXER DIESEL“ für Großserienfahrzeuge ein. Beim neuen „Flaggschiff-Crossover“ Outback verbessert dieser außergewöhnliche Motor die Umweltfreundlichkeit.
I. Eigenschaften und Vorteile
Geringe Vibrationen und Geräusche
Bauartbedingt erzeugt der Boxermotor kaum Vibrationen, denn durch die gegenüberliegende Anordnung der Zylinder heben sich die bei der Bewegung der Kolben entstehenden Massenkräfte erster und zweiter Ordnung wechselseitig auf. Wegen dieser exzellenten Vibrationscharakteristika braucht der Boxer-Dieselmotor keine Ausgleichswellen und erzeugt nur ein geringes Trägheitsmoment, niedrige Reibung und geringes Gewicht. Die kurze, hochfeste Kurbelwelle und ein flüssigkeitsgefülltes Motorlagerungssystem minimieren zusätzlich die Vibrationen und Geräusche.
Überlegenes Ansprechverhalten und vorbildlicher Verbrauch
Die motorinternen Reibungsverluste bleiben auf einem niedrigen Niveau. Ausgleichswellen und Ausgleichsgewichte an den Kurbelwellenwangen entfallen können, werden auch die Reibungsverluste reduziert. Dies verschafft deutliche Handlingvorteile gegenüber asymmetrischen, mehrfach umgelenkten Kraftflüssen.
Wesentlicher Beitrag zum Handling
Der Zylinderabstand wurde verkleinert, so dass der Motorblock insgesamt um 61,3 Millimeter kürzer ist als beim Benziner. Die linken und rechten Lagerblöcke der Kurbelwelle sorgen für eine hochfeste Struktur, die den Einsatz eines gewichtssparenden Motorblocks aus Leichtmetall erlaubt. So erreichte Subaru einen längeren Hub, ohne den Motor insgesamt zu verbreitern.
II. Mechanik
1. Motorblock
Motorblock
Beim Motorblock setzt Subaru Leichtmetall ein, um das Potential der hochgradigen strukturellen Steifigkeit der Boxer-Bauweise auszuschöpfen. Um die optimalen Voraussetzungen für die Diesel-Verbrennung zu schaffen wurde im Vergleich zum Benzinmotor der Kolbenhub um 11 Millimeter erhöht und die Bohrung um 6 Millimeter verringert. So erreichte Subaru einen längeren Hub, ohne den Motor insgesamt zu verbreitern. Zusätzlich wurde der Zylinderabstand auf 98,4 Millimeter verkürzt, was dem Wert des Sechszylinder-Benzinmotors (EZ30) entspricht.
Halboffenes Kurbelwellengehäuse
Bei der Konstruktion des Motorblocks wird das halboffene Kurbelwellengehäuse verwandt, das seine Standfestigkeit in den Benzinmotoren mit Turboaufladung bereits unter Beweis gestellt hat. Diese Bauweise erhöht die Steifigkeit der Struktur im Bereich der Zylinderkopfdichtung.
Lager aus einem Metall-Matrix-Verbundwerkstoff
Alle fünf Hauptlager im Motorblock enthalten Stützlager aus einem Metall-Matrix-Verbundwerkstoff, die während des Gussprozesses hinein gesintert werden. Dies führt dank der hohen Steifigkeit zu überragender Laufruhe und einer thermischen Ausdehnungsrate, die identisch ist mit jener der Kurbelwelle.
Zusätzliche Kühlkanäle
Zwischen den Zylinderbohrungen befinden sich Kühlschlitze, die als wassergefüllte Kühlkanäle dienen und die Kühlleistung optimieren.
Kolben
Wegen der hohen Verbrennungsdrücke des Dieselmotors werden hochfeste Materialien verwandt. Öldüsen spritzen über kolbeninnere Kühlkanäle Motoröl ein und verbessern die Kühlung der Kolben.
Pleuelstangen
Die breiten Enden der Pleuelstangen weisen ein asymmetrisches Profil auf, das die Präzision bei der Montage und die Rundheit der Oberflächenstruktur an der Verbindung zum Kurbelwellenzapfen verbessert und die Reibung vermindert. Außerdem trägt es zur Minimierung der Drehbewegung bei, indem es einen größeren Kolbenweg innerhalb des kompakten Motorblocks ermöglicht.
Kurbelwelle
Wegen der hohen Verbrennungsdrücke in einem Dieselmotor wurden die hochfesten Kurbelwellen einer Oberflächenbehandlung unterzogen. Die konzeptionelle Überlegenheit des Boxermotors führt zu einem wesentlich geringeren Gewicht als bei einem vergleichbaren Reihenmotor.
Reibungsverluste
Die motorinternen Reibungsverluste bleiben auf einem niedrigen Niveau. Da sich beim Boxermotor bauartbedingt die bei der Bewegung der Kolben entstehenden Massenkräfte erster und zweiter Ordnung wechselseitig aufheben und deshalb Ausgleichswellen und Ausgleichsgewichte an den Kurbelwellenwangen entfallen können, werden auch die Reibungsverluste reduziert. Dies verschafft deutliche Handlingvorteile gegenüber asymmetrischen, mehrfach umgelenkten Kraftflüssen.
Glühkerzen
Das Material der Glühkerzen wurde von Metall auf Keramik umgestellt. Dies erlaubt höhere Temperaturen und verbessert das Kaltstartverhalten.
2. Ventilsystem / Ein- und Auslasssystem
Zylinderkopf
Wegen der hohen Verbrennungsdrücke werden hochfeste Zylinderköpfe verwandt: Kompakte und reibungsarme Rollenkipphebel kommen in Verbindung mit zwei obenliegenden Nockenwellen (DOHC) zum Einsatz.
Ventilsystem und Nockenwellenantrieb
Der Durchmesser der Einlassventile wurde optimiert, was zu einer Verbesserung der Beatmung und Verwirbelung und zu einem höheren Wirkungsgrad führt. Eine hoch widerstandsfähige Steuerkette treibt die Nockenwelle an.
Einlasskanäle
Die Kombination eines Dralltopfs auf der Einlassseite mit dem optimierten Durchmesser der Einlassventile führt zu einer sehr guten Verwirbelung des Gemischs.
3. Common-Rail-System
Für die Gemischaufbereitung setzt Subaru ein Common-Rail-System ein, das mit elektromagnetischen Acht-Loch-Einspritzdüsen und einem maximalen Einspritzdruck von 1.800 bar arbeitet. Es besteht aus einer Hochdruckeinspritzpumpe und einem Common-Rail-System, das Einspritzdrücke bis zu 1.800 bar generiert sowie elektromagnetischen Acht-Loch-Einspritzdüsen an jedem Zylinder, durch die Mehrfach-Einspritzungen bei jedem Arbeitstakt erfolgen. Beim neuen Outback wurde die Abgasemission durch die Optimierung der Einspritzsteuerung verbessert
4. Turbolader
Der Turbolader mit seiner variablen Turbinengeometrie optimiert den Abgasstrom am Turbineneinlass. Mit seiner variablen Turbinengeometrie sorgt er über das gesamte Drehzahlband hinweg für reichlich Leistung. Der Turbolader selbst befindet sich unter dem Motor und ist direkt mit den Katalysatoren verbunden, die auf diese Weise schnell ihre Betriebstemperatur erreichen. Beim neuen Outback wurde die Steuerung der variablen Turbinenschaufeln verbessert und so die Abgasemissionen optimiert.
5. Abgasreinigung
Das Abgasreinigungssystem arbeitet mit Oxidations-Katalysatoren, einem geschlossenen Diesel-Partikelfilter (DPF) und einer Abgasrückführung (Exhaust Gas Recirculation EGR) und ist dem Turbolader direkt nachgeschaltet. Der Katalysator nimmt schon früh nach dem Kaltstart die Reinigungsarbeit auf. Das System erfüllt die Grenzwerte der europäischen Abgasnorm EURO 5.
6. Emissionskontrolle
Geschlossener Diesel-Partikelfilter (DPF) und Oxidationskatalysator
Für den neuen Outback baut Subaru einen geschlossenen Diesel-Partikelfilter ein. Kohlefilter im geschlossenen DPF sammeln effektiv die Dieselpartikel. Der Oxidationskatalysator befindet sich zusammen mit dem Turbolader unter dem Motor. Der Oxidationskatalysator trennt unverbrannten Kraftstoff in Wasser und Kohlendioxid. Die Einheit ist kompakt genug, um schon früh nach dem Kaltstart die Reinigungsarbeit aufzunehmen. Sobald die Temperatur unter bestimmten Fahrbedingungen auf 250 Grad Celsius ansteigt, generiert der Oxidationskatalysator NO2, das die Dieselpartikel im DPF oxidieren lässt.
Abgasrückführung EGR (Exhaust Gas Recirculation)
Das gekühlte Abgas wird in den Brennraum zurückgeführt, senkt die Verbrennungstemperatur und verringert die Stickoxid-Emissionen. Diese konstruktive Auslegung verkürzt die Warmlaufphase des Katalysators und verbessert die Reinigungsarbeit über weite Drehzahlbereiche. Ein Kühler für die Abgasrückführung sorgt für die Verminderung der Stickoxide (NOx), und damit erreicht das System die Grenzwerte der europäischen Abgasnorm Euro 5. Beim neuen Outback wurde der EGR-Kühler zur Verbesserung der Abgasemissionen vergrößert.
Oxidationskatalysator
Der Oxidationskatalysator trennt unverbrannten Kraftstoff in Wasser und Kohlendioxid. Die Einheit ist kompakt genug, um schon früh nach dem Kaltstart die Reinigungsarbeit aufzunehmen. Sobald die Temperatur unter bestimmten Fahrbedingungen auf 300 Grad Celsius ansteigt, generiert der Oxidationskatalysator NO2, das die Dieselpartikel im DPF oxidieren lässt.
[Getriebe]
Der neue Outback kommt mit Subarus neuer Getriebegeneration, die auf die Optimierung der Leistungsfähigkeit und die Verbesserung der Umweltfreundlichkeit zielt.
■ Die neue CVT „Lineartronic”
Mit der Entwicklung seines stufenlosen Automatikgetriebes Lineartronic CVT (Continuously Variable Transmission) hat der weltgrößte Hersteller von Allrad-Pkw zwei Welten zusammengeführt. Zum ersten Mal bietet Subaru für den Weltmarkt in einem serienmäßigen Modell ein stufenloses Automatikgetriebe in Längsrichtung gekoppelt mit dem permanenten Allradantrieb Symmetrical AWD, das mit einer Kette statt mit einem Riemen arbeitet (nach Subaru Recherche). Zum Marktstart im September 2009 kombiniert Subaru die 2.0i- und 2.5i-Liter-Saugmotoren in Outback und Outback mit dem kettengetriebenen stufenlosen Automatikgetriebe Lineartronic, das einen um fünf Prozent besseren Wirkungsgrad hat und deshalb seinen Teil zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit beiträgt.
<Hohe Effizienz, kompaktes Design>
Technisch gesehen verbindet beim CVT-Getriebe eine kraftübertragende Stahl-Laschenkette (Zugkette) in einem Ölbad zwischen zwei variablen Kegelscheibenpaaren, dem so genannten Variator, die Getriebeeingangswelle mit dem Antrieb. Je nach Fahrzustand und Leistungsforderung werden die Scheiben hydraulisch gedrückt oder gespreizt: Je nach Zusammenschieben beziehungsweise Auseinanderziehen der beiden Kegelradflächen läuft die Zugkette weiter innen oder außen in den Kegelscheibenpaaren und sorgt in jeder Fahrsituation stufenlos für die optimale Übersetzung.
<Konstruktion>
Das Verstellen der Kegelflächen geschieht hydraulisch und anhand unterschiedlicher Steuerungskennlinien. Auf diese Weise ändert sich das Übersetzungsverhältnis stufenlos, und es sind theoretisch unendlich viele Übersetzungen möglich. Ein Regler überwacht dabei einerseits die Übersetzung, die aus dem Radienverhältnis resultiert und andererseits den für die reibschlüssige Drehmomentübertragung erforderlichen Anpressdruck. Die Lineartronic arbeitet mit kleineren Riemenscheiben mit Impulsnocken, was die Einheit sehr kompakt macht. Wegen des großen Unterschieds zwischen dem kleinsten und dem größten Durchmesser der Riemenscheiben ermöglicht das CVT eine hohe Endgeschwindigkeit bei einer relativ niedrigen Motordrehzahl.
Die Lineartronic lässt den Motor bei jeder Geschwindigkeit im günstigsten Drehzahlbereich arbeiten und erzielt somit ein optimales Gleichgewicht von Leistung und Kraftstoffverbrauch. So konnte der Kraftstoffverbrauch im Vergleich zum Vorgängermodell (ausgerüstet mit einem klassischen Automatikgetriebe) um bis zu einem halben Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer gesenkt werden. Die Reaktion auf Gasbefehle ist spontan, gefühlvoll und lässt sich fein dosieren.
Schaltwippen am Lenkrad ermöglichen den Handschaltmodus mit sechs verschiedenen Getriebestufen für schnelle manuelle Eingriffe. Selbst auf die gewohnte Untersetzung muss der Subaru-Pilot nicht verzichten. Und auch im manuellen Modus sprechen die Gangwechselzeiten von nur 100 Millisekunden für sich: So schnell schaltet kein anderes Automatikgetriebe eines aktuellen Serienfahrzeugs.
■ Fünfgang-Automatikgetriebe
Das elektronisch gesteuerte Fünfgang-Automatikgetriebe E-5AT mit manueller Schaltkulisse und VTD (Variable Torque Distribution) kommt im Outback 3.6 zum Einsatz. Zusätzlich zu den Schaltpaddles an der Lenksäule steht ein Wählhebel in offener Kulisse für den schnellen Gangwechsel zur Verfügung.
■ Sechsgang-Schaltgetriebe
Das neue Sechsgang-Schaltgetriebe sorgt für mehr Wirtschaftlichkeit, verbesserte Fahrbarkeit und mehr Laufruhe bei hohen Drehzahlen. Die Konstruktion des modifizierten Sechsgang-Schaltgetriebes ist kompakt und macht das Getriebe um nur fünf Kilogramm schwerer als das bestehende Fünfgang-Schaltgetriebe. Dieses Getriebe kommt bei den neuen Outback 2.5i und 2.0D zum Einsatz.
[Antrieb]
Auch der neue Outback setzt weiter auf seine Kerntechnologien.
■ Symmetrical AWD (All-Wheel-Drive)
Kernelement des Outback ist der Symmetrical AWD, dessen typisches Merkmal die Symmetrie der Konstruktion ist: Vom Motor über Getriebe, Kardan-Antriebswelle bis zum Hinterachs-Differential verläuft der gesamte Antriebsstrang in einer geraden Linie mit einer horizontal symmetrischen Auslegung. Dies führt zu einer neutralen Fahrzeugbalance. Aus der Verbindung von optimaler Traktion und perfekter Balance entsteht höchste Fahrstabilität. Der neue Outback liefert weiterhin erhöhte Sicherheitsstandards in Verbindung mit der exzellenten Karosseriestruktur und dem neuen Integralträgersystem, das die Kollisionssicherheit bei Crashs aus allen Richtungen verbessert. Drei Versionen von Mittendifferentialen, einem Kernelement des Allradantriebs, stehen abhängig vom jeweiligen Getriebe zur Verfügung.
<Active Torque Split AWD> (2.0i und 2.5i Lineartronic-Modelle)
Die Antrieb aller vier Räder, das Drehmoment und VDC (Vehicle Dynamics Control) werden ständig überwacht, die Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse beträgt 50:50 Prozent. Die Sperrwirkung tritt erst ein, wenn eine Drehzahldifferenz auftritt, d.h. die Sperrwirkung ist unabhängig von der Drehzahldifferenz. Dieses System ist verbunden mit der „Lineartronic“.
<Variable Torque Distribution (VTD) AWD> (Outback 3.6R)
Der Planetenradsatz setzt die Drehmomentverteilung normalerweise auf 45:55 Prozent, wobei die Betonung auf den Hinterrädern liegt. Das System befördert die Entwicklung einer hohen Motorleistung und ermöglicht aktives Fahren. Es ist verbunden mit dem Fünfgang-Automatikgetriebe.
<Mittendifferential AWD mit Viskokupplung > (2.5i und 2.0D Sechsgang-Schaltgetriebe)
Das System verbindet das Mittendifferential mit der grundlegenden Drehmomentverteilung von 50:50 Prozent und der LSD-Viskokupplung. Wenn ein Vorder- oder Hinterrad durchdreht, korrigiert die Viskokupplung die Drehmomentverteilung und sichert auf diese Weise die Traktion. In Verbindung mit dem Sechsgang-Schaltgetriebe.
■ VDC, unterstützt zuverlässiges Fahren, serienmäßig bei allen Modellen
Das serienmäßige Vehicle Dynamics Control System (VDC) übertrifft deutlich die Fähigkeiten der Regelsysteme, die aus dem Allradantrieb, ABS und der Traktionskontrolle TCS bestehen.
[Fahrwerk]
Das Fahrwerk des neuen Outback wurde auf der Basis „Subaru Dynamic Chassis Control Concept” entwickelt, um Subarus „neuen komfortablen und zuverlässigen Fahrstil” zu realisieren.
■ Neues Design zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit: Das „Integralträgersystem”
Zur Verminderung von Vibrationen uind Geräusch sowie der Verbesserung des Fahrkomforts wurde die gesamte Motoraufhängung erstmals seit der Einführung des Subaru 1000 (das erste Kompaktfahrzeug, das Subaru 1966 in den Markt eingeführt hat) komplett erneuert. Zur totalen Verbesserung von Komfort, Fahrleistung und Crashsicherheit wird der Motor karosserieseitig an einem Integralträger auf der Seite des Getriebegehäuses angebracht. Darüber hinaus liefert das Abgassystem zusammen mit dem Einbau dieses Trägers die Umweltfreundlichkeit für das Turbo-Modell.
<Verminderte Vibrationen und Geräusche, verbesserter Fahrkomfort>
Die Unterstützungsfunktion dieses Trägersystems reduziert effektiv die Motorvibrationen, und so werden als Ergebnis die Vibrationen im Leerlauf und bei der Beschleunigung vermindert. Dabei sind nicht nur der Motor, sondern auch die Vorderradaufhängung und die elektrische Servolenkung am Integralträger befestigt. So können Vibrationen von der Fahrbahnoberfläche nicht direkt in die Karosserie gelangen, was Fahrkomfort und Ruhe erhöht.
<Verbesserte Crashsicherheit>
Bei Frontalkollisionen verbiegt sich der Integralträger und der daran befestigte Motor schiebt sich idealerweise zurück. Im Ergebnis erhöht sich die Absorptionsfähigkeit des Hauptträgers und steigert weiterhin die Sicherheit.
■ Vorderradaufhängung
Die McPherson-Vorderachse wird am neuen Vorderradträger befestigt, was Lenkverhalten und Handling verbessert. Die Stabilisatoren mit größerem Durchmesser steigern die Rollfestigkeit.
■ Hinterradaufhängung
Die flache Doppelquerlenker-Hinterachse wird an einem Integralrahmen montiert, an dem alle Lenker und auch das Hinterachsdifferential befestigt werden. All diese Verbesserungen haben das allgemeine Geräuschniveau signifikant gesenkt.
■ Serienmäßige Dämpfer
Reibungsarme Dämpfer verbessern Fahrqualität und Fahrkomfort.
■ Bremsen
Serienmäßig verfügen alle Modelle über ein 4-Kanal-ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD). Optional steht für alle Versionen der Subaru Bremsassistent zur Verfügung.
■ Hillholder-Funktion
Ein elektronisches Hill-Holder-System in der Handbremse wird automatisch aktiviert, wenn das Fahrzeug mehr als fünf Prozent Steigung bewältigen muss.
[Karosserie]
Die neue Outback zeigt einen prägnanten Stil, der Kühnheit und Schönheit in sportlichem Look vereinigt.
■ Neue leichte und hochfeste Karosserie
Scharfe Kanten und Charakterlinien akzentuieren das Karosseriedesign und unterstreichen die Vitalität des neuen Outback. Ausgestellte Radhäuser drücken die Power des Symmetrical AWD-Systems aus. Die Frontpartie mit dem Flügeldesign des Kühlergrills erinnert an die Ursprünge von Subaru als Flugzeughersteller, verleiht dem neuen Outback einen hohen Wiedererkennungswert und ist gleichzeitig das Kennzeichen der Marke. Die kürzere Fahrgastzelle mit ihrem dynamischen Design gibt der Limousine ihren sportlichen Appeal. Formteile an den Fenstern betonen das schlanke Design der Fahrgastzelle.
[Sicherheit]
■ Ringförmige Rahmenelemente
Mit seiner Sicherheitszelle mit ringförmigen Rahmenelementen besitzt der neue Outback ein passives Sicherheitskonzept der Spitzenklasse. Versteifungen in den Türen tragen zu einer Verbesserung der Sicherheit bei einem Seitenaufprall bei. Zusätzlich trägt der neu entwickelte Integralträger zur Vergrößerung der Knautschzonen bei einem Frontalaufprall bei.
<Frontaufprall>
Im Falle eines Frontalaufpralls faltet sich der Vorderradträger einwärts, die Energie wird von den Stoßfängern aufgenommen und seitlich weitergeleitet. Der Boxermotor mit seinem niedrigen Schwerpunkt gleitet unter den Mitteltunnel. Die Fahrzeugfront ist so konzipiert, dass sie über genug Raum für die Aufnahme der Aufprallenergie verfügt und damit die Insassen vor schweren Verletzungen weitgehend schützt.
<Seitenaufprall>
Die hochfeste Stahlplatte der B-Säule und des Seitenschwellers verbessern die Festigkeit der Fahrgastkabine, so dass die Insassen während des Seitenaufpralls tatsächlich geschützt sind.
<Heckaufprall>
Trotz eines kürzeren Überhangs wird bei einem Heckaufprall durch die optimierte Konstruktion die Energie effektiv absorbiert.
■ SRS Seitenairbags
Alle Modelle verfügen serienmäßig über Seitenairbags und seitliche Vorhangairbags vorne. Zweistufig zündende Frontairbags erkennen mit ihren Sensoren das Gewicht des Beifahrers und den Abstand des Fahrers zum Lenkrad und begrenzen die Auslösekraft der Frontairbags. Seitenairbags und Vorhangairbags wurden zur Verbesserung des Schutzes der Passagiere vergrößert.
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