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01.06.2017

Der Traum vom Fliegen und Fahren: Subaru startet selbstbewusst in sein zweites Jahrhundert

  • Zum 100. Geburtstag: Umbenennung in Subaru Corporation
  • Hohe Kundenloyalität als Geheimnis des Erfolgs
  • Neue Plattform schafft Basis für Elektrifizierung

Friedberg, 1. Juni 2017 – Ein neuer Name zum Jubiläum: Fuji Heavy Industries (FHI) feiert 100. Geburtstag und rückt mit der zum 1. April 2017 erfolgten Umbenennung in die Subaru Corporation seine wichtigste Unternehmenssparte in den Mittelpunkt. Damit legt das Unternehmen das Fundament für weiteres Wachstum im Automobilgeschäft, das schon heute mehr als 90 Prozent des Konzernumsatzes ausmacht.

Dabei spielen Autos in der langen Geschichte des Technologiekonzerns zunächst gar keine Rolle: Die Wiege des Unternehmens ist ein Versuchslabor für Flugzeugbau, das im Dezember 1917 in Ota etwa 100 Kilometer nördlich von Tokio gegründet wird. Aus dem kleinen Labor entwickelt sich schnell die Nakajima Aircraft Co. Ltd., die die japanische Luftwaffe mit Motoren und Flugzeugen beliefert, nach dem Zweiten Weltkrieg aber in kleinere Firmen aufgeteilt wird.

Fünf dieser Firmen schließen sich 1953 zum Unternehmen Fuji Heavy Industries zusammen – darunter auch eine Automobilsparte, die wiederum fünf Jahre später mit dem Subaru 360 in die Serienfertigung von Kraftfahrzeugen einsteigt. Der greifbarere Traum vom Fahren – der mit der zunehmenden Motorisierung in Japan ab den 1960er Jahren für immer mehr Menschen Wirklichkeit wird – drängt den Traum vom Fliegen in den Hintergrund, wenngleich manche Maschinen von Fuji unter Sportpiloten bis heute einen legendären Ruf genießen.

Einen legendären Ruf erarbeiten sich auch die Subaru-Fahrzeuge: mit technischen Highlights wie dem Boxermotor und dem symmetrischen Allradantrieb, denen die Marke bis heute die Treue hält, mit hoher Zuverlässigkeit, tadelloser Qualität und unverwüstlicher Robustheit. Belohnt wird Subaru mit einer hohen Zufriedenheit der Kunden gegenüber der Marke und ihren Händlern.

„Dies lässt sich an unserer extrem hohen Wiederkaufsrate ablesen, die zwischen 50 und 56 Prozent liegt. Auf dieser Loyalität wollen wir auch in Zukunft aufbauen“, sagt Christian Amenda, der Mitte Februar 2017 die Geschäftsführung der Subaru Deutschland GmbH übernommen hat.  

Amenda setzt unter anderem auf den neuen Crossover Subaru XV, der im Frühjahr auf dem Genfer Automobilsalon Premiere feierte und Anfang nächsten Jahres auf den deutschen Markt kommt. Die zweite Modellgeneration des kompakten SUV steht auf einer neuen Plattform und präsentiert sich innen wie außen deutlich modernisiert, mit neuen Sicherheitstechnologien und einem spürbar verbesserten Geräusch- und Vibrationskomfort. Mit seiner erwachsenen ausgereiften Optik schlägt er eine Brücke zu Erfolgsmodellen wie dem SUV-Klassiker Forester und dem dynamischen Sportkombi Levorg. 

Die neue Plattform, die der XV nutzt, liefert zudem die Voraussetzung für eine künftige Elektrifizierung der Subaru-Modelle. Ein erstes Fahrzeug mit Plug-in-Hybridantrieb rollt voraussichtlich 2018 zunächst auf den US-amerikanischen Markt. „Wir hoffen, dass wir dieses Modell so schnell wie möglich auch nach Deutschland holen können, einen Zeitpunkt wissen wir heute aber noch nicht“, so Amenda weiter.

Weltweit setzt Subaru nach der Umbenennung und der damit verbundenen noch stärkeren Fokussierung auf das Automobilgeschäft auf weiteres Wachstum – nachdem das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr (1. April 2016 bis 31. März 2017) erstmals mehr als eine Million Fahrzeuge gebaut hat. Aufgrund der weltweit hohen Nachfrage will Subaru die Jahresproduktion mittelfristig auf 1,2 Millionen Einheiten erhöhen. 

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Über Subaru

Subaru ist der weltgrößte Hersteller von allradgetriebenen Pkw. Die Marke gilt als Pionier der Allradtechnik in Personenwagen. 1972 brachte Subaru den ersten Allrad-Pkw auf den Markt. Bis heute hat das Unternehmen weltweit mehr als 21 Millionen Fahrzeuge produziert, davon mehr als 16 Millionen Allrad-Fahrzeuge (Stand: März 2017). Seit 1966 produziert Subaru Fahrzeuge mit Boxermotoren, von denen bis heute rund 17 Mio. gebaut wurden (Stand: März 2017). In der Rallye-Weltmeisterschaft gehörte Subaru zu den Top-Teams und holte sechs Mal den Weltmeister-Titel. Die Subaru Deutschland GmbH vertreibt seit 1980 Allrad-Pkw und hat bis zum 31.12.2017 in Deutschland genau 381.857 Fahrzeuge verkauft.