13.01.2011

Ein Tag von Unfällen geprägt

Drei bedeutsame Unfälle ereignen sich am heutigen Tag. Zwei davon abseits der Rennstrecke.

Der Reihe nach: Schon am Morgen kommt es zur Fast Eliminierung der Volkswagen Truppe, als der Shuttle Fahrer, der die Werkspiloten vom Hotel ins Bivak chauffiert unverschuldet mit einem PKW kollidiert. Bis auf einen Kieferbruch beim Fahrer des argentinischen PKW`s  kommen alle mit dem Schrecken davon.  Allerdings kommen die Fahrer und Beifahrer Mannschaften auch erst mit einer 40 minütigen Verspätung an ihre Rennautos. Nun zeigt sich also zum ersten Mal ein Nachteil der Hotelshuttelei. VW Race Touaregs werden im Zweierpack mit verschiedenen Fliegern nach Argentinien verfrachtet um das Risiko eines Totalausfalls bei Flugzeugabsturz zu vermeiden. Alle Rennfahrer und alle Co Piloten werden aber gemeinsam transportiert….nicht ganz zu Ende gedacht, wie sich heute rausstellt.

Einen weiteren Unfall auf der Verbindungsetappe meldet der Veranstalter im Laufe des Nachmittags. Ein normaler Verkehrsunfall zwischen einem argentinischen Rennteilnehmer und einem anderen Verkehrsteilnehmer hat böse Folgen. Der zivile Autofahrer stirbt.

Was die Rallye angeht passiert, was man fast schon annehmen konnte.  Einer der beiden Führenden macht unter dem Druck ein wahres Höllentempo gehen zu müssen einen Fehler und schmeisst sich selbst aus dem Rennen. Im heutigen Fall ist es Carlos Sainz, der seinem Touareg in einem Loch ein komplettes Rad abstreift. Teamkollege Mark Miller muss halten und seine eigene Radaufhängung opfern, damit der Vorjahressieger schnell weiterkommt. Das Ganze funktioniert nun wie eine Staffette. Miller wartet auf den Renntruck mit weiteren Ersatzteilen für sein eigenes Auto.  

Dieses Missgeschick wirft Sainz natürlich zurück. Unter normalen Umständen heisst der diesjährige Sieger nicht Carlos mit Vornamen, sondern kommt aus Katar, zumal Al Attiyah heute zum dritten Mal eine Etappe gewinnt. Aber, wir wissen: die Dakar hat eigene Gesetze und wird unter Umständen erst auf den letzten Kilometern entschieden, alles schon da gewesen. Insofern bleibt es spannend, denn es ist keineswegs so, dass nun nur noch Geplänkel folgt.  Im Gegenteil, morgen ist ein sehr entscheidender Tag.  Weitere  555 km stehen auf dem Programm. Ausserdem verfolgt VW das erklärte Ziel eines Dreifachsieges und da kommt dann auch Peterhansel im BMW wieder ins Spiel.

Gestern hat, wie berichtet einer der beiden deutschen Piloten im Rennen Matthias Kahle eine Odyssee durch die Dünen hinter sich gebracht. Er verliert zwar über fünf Stunden, aber Dank des Einsatzes seines Renntrucks und der Besatzung desselbigen, allen voran Mathias Behringer, des Fahrers kommt er überhaupt ins Ziel. Er schleppt den SMG Buggy fast die gesamte stage. Ich erinnere mich an eine Abschleppaktion die ich 2006 hinter einem Rennunimog nachts in den Dünen selbst ertragen musste. Das ist wirklich etwas, was man am liebsten nicht erleben will. Matthias sieht hinter dem Truck absolut nichts.  Deshalb lässt er sich von seinem Co trotzdem das Roadbook vorlesen um ungefähr antizipieren zu können, wann Behringer vielleicht bremst oder die Richtung ändert.  In den Dünen zieht man normalerweise mit einem kurzen Seil, da ein langes in den Dünenkamm einschneiden würde. An einer besonders steilen Passage, an dem der Truck nur ohne sein Zusatzgepäck hochkommt, nimmt Behringer allerdings ein langes Seil um Kahle quasi in Bergabfahrt über den Dünenkamm zu kriegen. Stefan Schott, der BMW Privatier sagt nach der stage, dass es unmöglich sei, den vorgeschriebenen Waypoint an einer besonders hohen Düne im Doppelpack zu nehmen. Behringer schaffts. Ohne weitere Strafzeiten kommen Truck und Buggy ins Ziel. Kahle bleibt 10. in der Gesamtwertung. Wenn heute kein weiteres Malheur  geschieht stimmt der Kurs.

Heute war es sicher ein harter Tag für die Kondition, denn seit wir wieder zurück in Argentinien sind ist die Temperatur ständig gestiegen. Zur Zeit 40 Grad und gefühlte 90 Grad in der Sonne bzw. in unserem Medienzelt. Aber auch die Qualität der Bivaks nimmt (etwas) zu. Heute werden wir auf Asphalt gebraten und haben den feinen Wüstensand hinter uns gelassen. Im letzten Bivak gab es sogar einen Swimmingpool, aber wie der aussah, nachdem in den Duschen öfters mal kein Wasser zu kriegen war und einige Teilnehmer den Pool als Bad benutzt haben ….well nothing for me….
 

Videoblog by Ellen Lohr

 

Impressionen

 

 

Weitere Meldungen zur Dakar finden Sie hier.

Über Subaru

Subaru ist der weltgrößte Hersteller von allradgetriebenen Pkw. Die Marke gehört zum japanischen Konzern Fuji Heavy Industries (FHI). Subaru gilt als Pionier der Allradtechnik in Personenwagen und brachte 1972 den ersten Allrad-Pkw auf den Markt. Seither hat Subaru weltweit mehr als 10,5 Millionen Allrad-Pkw verkauft. In der Rallye-Weltmeisterschaft gehörte Subaru zu den Top-Teams und holte sechs Mal den Weltmeister-Titel. Seit 1980 vertreibt die Subaru Deutschland GmbH in Friedberg Allrad-Pkw in Deutschland und hat bis 31.12.2009 genau 323.801 Fahrzeuge verkauft.

Beachten Sie bitte die Aufstellung der CO2-Werte aller Subaru-Modelle im Internet unter www.subaru -presse.de - ganz unten unter „Herstellerinformation.“

Suche

Allradsystem

> Symmetrical AWD

Techniklexikon

> Technik

Garantie und Service

> Service