14.01.2011

Es geht dem Finale zu

Eigentlich ist die Dakar entschieden. Normalerweise bin ich ja eine Verfechterin der durchaus oft bewiesenen These, dass man auch einen Meter vor der Zeillinie noch ausfallen kann. Wenn man aber, wie Volkswagen auf dieser Dakar, gleich drei Eisen im Feuer um den Gesamtsieg hat, ist diese Möglichkeit wohl eher unwahrscheinlich. Wenn Morgen auf der letzten kurzen Etappe also alles gut geht, sollte zum ersten Mal in der Dakar Historie ein Mann aus Katar die Zielrampe als erster überfahren.

Heute wie gestern gab es die härteren Dakarstories eher im Mittelfeld. Schon seit gestern quälen sich die Teilnehmer mit Staub und heute auch Matsch. Genauer bedeutet das, dass es fast unmöglich ist, einen langsameren Teilnehmer vor sich zu überholen. Gestern erwischt es aus deutscher Sicht den BMW Fahrer Stefan Schott.  Wegen eines Kupplungsschaden am Vortag hinten gestartet, läuft er bald auf einen Kollegen auf und damit beginnt sich für ihn auch der gestrige Tag schlecht zu entwickeln. Endlose Kilometer im Staub eines Flussbettes kommt er nicht an seinem Vordermann vorbei, selbst sieben Kilometer im Meterabstand veranlassen diesen nicht zu weichen.  Als Stefan es trotzdem versucht übersieht er im Staub ein Hindernis und beschädigt sich den Kühler. Wieder mal ist er ein Fall für Andrea Mayer im teameigenen Servicetruck. In der Nacht erreicht nach einer  400km Abschleppaktion auch Tim Coronel im Single Buggy das Ziel, fällt sofort und ungeduscht in sein Zelt um zwei Stunden später mit repariertem Renngefährt, aber immer noch dem Staub der Nacht im Gesicht wieder durchzustarten. Immerhin schafft er es sich eine coole Sonnenbrille anzuziehen und den Staub aus dem Anzug zu klopfen bevor es weitergeht.  So und so ähnlich geht es  auch auf der heutigen Etappe zu. Wer einmal Pech hatte zieht das Ungemach noch mindestens einen weiteren Tag hinter sich her, da man sich in einer solchen Situation immer an eigentlich langsameren Fahrzeugen vorbeiquälen muss.

Im Ergebnis gibt es heute ähnliches wie gestern.  Drei VW vorne, damit auch die Plätze im Gesamtklassement gefestigt. Matthias Kahle wird 10., sowohl auf der stage als auch im Gesamten. Sein Renntruckfahrer Mathias Behringer liegt  auf derselben Position bei den Trucks.Geschlossene Teamleistung.

Ein unbelohnter Dakarheld ist zur Zeit noch Alfi Cox mit seinem deutschen Beifahrer. Auf allen Etappen in den Top 13 liegt er Gesamt nur auf der 19. Position, da er an einem einzigen Tag durch Differentialschaden viel verloren hat.

Der Subaru von Lucio Alvarez liegt auf einem gefestigten 15 Rang. Dafür, dass ankommen das Ziel war, legt der Argentinier hier jeden Tag eine tolle Performance hin. Wir bereiten uns auf`s feiern vor.

Morgen geht es für uns zum Ziel des Rennens. Dort werde ich direkt von vor Ort berichten können.

Bis dann, eure Ellen
 

Videoblog by Ellen Lohr

 

Impressionen

 

 

Weitere Meldungen zur Dakar finden Sie hier.

Über Subaru

Subaru ist der weltgrößte Hersteller von allradgetriebenen Pkw. Die Marke gehört zum japanischen Konzern Fuji Heavy Industries (FHI). Subaru gilt als Pionier der Allradtechnik in Personenwagen und brachte 1972 den ersten Allrad-Pkw auf den Markt. Seither hat Subaru weltweit mehr als 10,5 Millionen Allrad-Pkw verkauft. In der Rallye-Weltmeisterschaft gehörte Subaru zu den Top-Teams und holte sechs Mal den Weltmeister-Titel. Seit 1980 vertreibt die Subaru Deutschland GmbH in Friedberg Allrad-Pkw in Deutschland und hat bis 31.12.2009 genau 323.801 Fahrzeuge verkauft.

Beachten Sie bitte die Aufstellung der CO2-Werte aller Subaru-Modelle im Internet unter www.subaru -presse.de - ganz unten unter „Herstellerinformation.“

Suche

Allradsystem

> Symmetrical AWD

Techniklexikon

> Technik

Garantie und Service

> Service