15.01.2011

Wir sind im Ziel

Die Dakar war toll. Uneingeschränkt. Das Einzige was man bemängeln könnte: sie war zu kurz und hätte uns gerne auch noch nach Peru oder in ähnliche Länder führen können.

Rein sportlich war es auf jeden Fall spannend, der Zweikampf an der Spitze hat auch als Zuschauer Spass  gemacht. Das „Scheitern“ von Peterhansel war schade, denn man hätte sich gewünscht, dass er länger in der Spitze mitkämpfen hätte können.  An seinem Dakarverlauf  kann man ganz besonders sehen, wie sich die Dakar durch den Umzug nach Südamerika verändert hat. Es sind mehr die  `echten`Rallyefahrer mit guten offroaderfahrenen Co Piloten gefragt. Peterhansel war in Afrika in der ersten Woche selten unter den ersten vier. Seine Zeit kam immer in Mauretanien in den endlos langen Dünenetappen, von dort dominierte er dann das Rennen und gewann. Heute sieht die Sache ganz anders aus. Wer nicht von Anfang bis Ende kontinuierlich einen irrsinnig hohen speed gehen kann oder dazu bereits ist, auch auf Risiko zu fahren, wird eine Südamerika Dakar nicht gewinnen können. Insofern sind weder der Sieg des Vorjahrezweiten Al Attiyah noch das Scheitern von Sainz an einem einzigen Loch nicht verwunderlich.

Aus deutscher Sicht haben wir mit Al Attiyahs Co Timo Gottschalk nun also einen weiteren Dakarsieger, aber auch die anderen haben sich hervorragend geschlagen. Mathias Kahle und Co Thomas Schüneman werden 10 . im Gesamtergebnis und gewinnen die Buggy Klasse mit ihrem SMG Buggy. Stefan Schott wird im BMW wird mit seinem Navigator Holm Schmidt 20., obwohl er mehrfach auf die Hilfe von Andrea Mayer im Renntruck des BMW Teams angewiesen war.  Andrea beendet ihre erste Dakar im Truck trotz dieser vermehrten Hilfestellung für `Schotti` und hat dieses Rennen damit auf Motorrad, Auto und Truck bestritten. Auch ein Rekord. Tina Meier auf dem Zweirad muss drei Tage vor Schluss leider aufgeben, da sie von Nierensteinen geplagt wird und Alfi Cox mit seinem deutschen Beifahrer Jürgen Schröder beendet diese Dakar auf dem 18. Rang.

Was uns besonders freut: der Subaru Forester in der Hand von Lucio Alvarez wird 15. im Gesamtklassement. Ein Ergebnis, mit dem der Argentinier niemals gerechnet hatte.  Der Privatier schlägt sich also hervorragend und ist im Ziel überglücklich.  Nur um das mal klarzustellen: als ich am Start der vorletzten Etappe ein Foto schiesse, auf dem er in seinem Subaru vor Carlos Sainz startet, muss ich ihm hoch und heilig versprechen, dass ich ihm dieses auf die mail sende. Er ist voller Stolz auf seine Leistung, auf seine Ergebnisse und sein Auto und das kann er auch sein.

Wir müssen nun nur noch unser Presseauto auf die Fähre zurück fahren und uns innerlich dagegen wappnen, dass wir ab übermorgen wieder in die kalten Gefilde zurückkehren.

Bye, bye Sommer, bye bye Dakar, wir kommen nächstes Jahr wieder.

Ab April beginnt meine eigentliche Rennsaison. Drei 24h Rennen sind schon fix, davon zwei Offroad. Berichten werden wir dann hier auf der Seite mit spektakulären Onboard Bildern und allem was dazu gehört. Ich würde mich freuen, wenn ihr wieder dabei seid.
 
Bis dahin, Eure Ellen

Ps: gerne auch auf facebook
  

Videoblog by Ellen Lohr

 

Impressionen

 

 

Weitere Meldungen zur Dakar finden Sie hier.

Über Subaru

Subaru ist der weltgrößte Hersteller von allradgetriebenen Pkw. Die Marke gehört zum japanischen Konzern Fuji Heavy Industries (FHI). Subaru gilt als Pionier der Allradtechnik in Personenwagen und brachte 1972 den ersten Allrad-Pkw auf den Markt. Seither hat Subaru weltweit mehr als 10,5 Millionen Allrad-Pkw verkauft. In der Rallye-Weltmeisterschaft gehörte Subaru zu den Top-Teams und holte sechs Mal den Weltmeister-Titel. Seit 1980 vertreibt die Subaru Deutschland GmbH in Friedberg Allrad-Pkw in Deutschland und hat bis 31.12.2009 genau 323.801 Fahrzeuge verkauft.

Beachten Sie bitte die Aufstellung der CO2-Werte aller Subaru-Modelle im Internet unter www.subaru -presse.de - ganz unten unter „Herstellerinformation.“

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