Subaru: Allrad aus Überzeugung

  • Vom Versuchslabor zum weltgrößten Hersteller von Allrad-Pkw
  • 100 Jahre Mutterkonzern, über vier Jahrzehnte Allrad
  • Subaru Deutschland vertreibt so viele Modelle wie nie zuvor


Friedberg, im März 2017 – Subaru feiert Geburtstag: Der Mutterkonzern des weltgrößten Herstellers von allradgetriebenen Pkw wird 2017 bereits 100 Jahre alt. Zum runden Jubiläum benennt sich Fuji Heavy Industries Ltd. (FHI) am 1. April 2017 in Subaru Corporation um – und greift damit den Namen seines wichtigsten Geschäftsbereichs auf.

FHI ist einer der führenden Industriekonzerne und größten Hersteller von Transporttechnologie in Japan. Das Unternehmen produziert eine breitgefächerte Palette von Lokomotiven und Bussen, Industrieanlagen und Landmaschinen, Wasserpumpen und Generatoren, Kleinflugzeugen, Flugzeugkomponenten und Windkraftanlagen und beliefert unter anderem das japanische Verteidigungsministerium sowie die Flugzeughersteller Boeing und McDonnell Douglas. Das Kerngeschäft läuft jedoch unter der Marke Subaru und dreht sich um die Produktion von Automobilen und Fahrzeugtechnik wie kraftvolle Boxermotoren oder den permanenten Allradantrieb Symmetrical AWD. Mit der Umbenennung in den bekannten Automobilnamen will FHI seine Wettbewerbsfähigkeit stärken, den Bekanntheitsgrad der Allradmarke weiter erhöhen und Management-Ressourcen effizienter und flexibler nutzen, um nachhaltig zu wachsen.

FHI ist global präsent – von Japan über Europa, Afrika, Australien und den Nahen Osten bis in die USA. Neben fünf Produktionsstätten in Japan besitzt das Unternehmen ein weiteres Werk in Lafayette/Indiana (SUBARU OF INDIANA Automotive Inc. SIA), in dem Pkw für den amerikanischen und chinesischen Markt produziert werden. Außerdem bestehen Kooperationen mit ausländischen Firmen zur Entwicklung von Raumfahrt- und Flugzeugtechnologie.

Gründerjahre – vom Flugzeuglabor zum Automobilkonzern

Das Engagement in der Luftfahrtindustrie begleitet FHI von Anfang an: Die Ursprünge des Unternehmens liegen im Jahr 1917, als Chikohei Nakajima in Ota ein Versuchslabor für den Flugzeugbau gründete. In der etwa 100 Kilometer nördlich von Tokio gelegenen Stadt unterhält FHI noch heute eine Reihe von Produktionsstätten. Aus dem kleinen Labor entwickelte sich in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg die Nakajima Aircraft Co. Ltd., die die japanische Luftwaffe mit Motoren und Kampfflugzeugen belieferte. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges stellte Nakajima fast 26.000 Flugzeuge für die verschiedenen Waffengattungen her. Nach Kriegsende wurden die „Zaibatsu“ genannten Multikonzerne, zu denen auch die Nakajima Aircraft Co. gehörte, aufgelöst; ihre Werke gingen in zivile Nutzung über. Statt Militärflugzeugen stellte auch die aus Nakajima hervorgegangene Fuji Sanyo fortan zivile Produkte her.

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Das Subaru-Logo

In dreidimensionaler Optik präsentiert sich das Subaru-Logo. Auf gewölbtem tiefblauen Grund leuchten die sechs Sterne optisch hervorgehoben. Das „Oval mit sechs Sternen" wirkt hochwertig und soll den Premium-Anspruch der Marke Subaru unterstreichen. Seit März 1958 ziert das Sternenlogo alle Subaru-Modelle. In Japan bedeutet Subaru „vereinen": So stehen die sechs Sterne symbolisch für die sechs Firmen, aus denen der Subaru-Mutterkonzern Fuji Heavy Industries (FHI) hervorgegangen ist.

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