Subaru - Die Marke
Subaru ist der weltgrößte Hersteller von allradgetriebenen Pkw. Die Marke gehört zum japanischen Konzern Fuji Heavy Industries Ltd. (FHI) und ist der Pionier der Allradtechnik in Personenwagen: Im September 1972 führte Subaru als erster Hersteller der Welt den Allradantrieb in den industriellen Personenwagenbau ein. Mit dem Subaru Leone Station Wagon AWD begann eine neue Antriebsära für die Welt. Seither hat Subaru weltweit über zehn Millionen Allrad-Pkw verkauft und ist damit unangefochten Marktführer in diesem Segment. In der Rallye-Weltmeisterschaft gehörte Subaru zu den Top-Teams und holte sechs Mal den Weltmeister-Titel.
FHI zählt zu Japans größten Herstellern von Transporttechnologie und baut Lokomotiven und Busse, Industrieanlagen und Landmaschinen, Wasserpumpen und Generatoren, Zivil- und Militärflugzeuge, Flugzeugteile und beliefert das japanische Verteidigungsministerium genauso wie die Flugzeughersteller Boeing und McDonnell Douglas. Außerdem liefert FHI Komponenten für den Airbus 380 und ist Mitglied jenes Konsortiums, das mit der japanischen Weltraumbehörde NASDA an Projekten wie dem nationalen Raumlaboratorium zusammenarbeitet.
FHI ist global präsent - von Japan über USA, Europa, den Mittleren Osten bis nach Afrika und Australien. Allein in Japan arbeiten 13.111 Menschen für FHI, insgesamt stehen weltweit 25.598 Arbeitnehmer in 22 Ländern und über 100 Niederlassungen in Diensten des japanischen Multikonzerns. Neben neun Produktionsstätten in Japan besitzt FHI eine Fabrik in Lafayette/Indiana (SUBARU OF INDIANA Automotive Inc. SIA) und eine in Taiwan (Subaru of Taiwan Co., Ltd.), wo Pkw für den amerikanischen und chinesischen Markt produziert werden. Außerdem bestehen eine ganze Reihe von Kooperationen mit ausländischen Firmen zur Entwicklung von Raumfahrt, neuer Flugzeugtechnologie und Rennmotoren.
Im Dezember 1999 bildeten FHI und General Motors Corp. (GM) eine Kapital- und strategische Allianz. GM erwarb rund 20 Prozent der FHI-Aktien und wurde zum größten Aktionär von Fuji Heavy Industries. Beide Unternehmen kooperierten in verschiedenen Bereichen, um Synergien zu nutzen. Im Oktober 2005 beendeten die Konzerne ihre strategische Verbindung. Im selben Zeitraum engagierte sich die Toyota Motor Corporation (TMC) bei FHI und hält heute 16,5 Prozent der FHI-Aktien. Im Rahmen dieser neuen Allianz produziert SIA seit Frühjahr 2007 den Toyota Camry im Werk Lafayette(Indiana). Vorgesehen ist eine Stückzahl von jährlich 100.000 Einheiten für den nordamerikanischen Markt.
Subaru in Deutschland
In Deutschland ist Subaru seit 1980 Jahren aktiv. Am 10. Oktober 1980 unterzeichneten Fuji Heavy Industries Ltd., Mitsui & Co. und ein Autohändler aus Bad Hersfeld den Gründungsvertrag für die Subaru Deutschland GmbH. Damit stand die Firma juristisch auf festen Füßen, und seither werden die Fahrzeuge des japanischen Herstellers Fuji Heavy Industries Ltd. (FHI) über eine eigene Vertriebsgesellschaft in Deutschland vermarktet. Der Erfolg des Systems zeigt sich in den Zulassungszahlen: Bis Ende 2008 hat Subaru in Deutschland exakt 314.594 allradgetriebene Fahrzeuge verkauft. Heute hält die Schweizer Emil-Frey-Gruppe 55 Prozent der Subaru Deutschland GmbH, 40 Prozent liegen bei der Handelsgesellschaft Mitsui, weitere fünf Prozent beim Mutterkonzern FHI. 120 Beschäftigte arbeiten für die Subaru Deutschland GmbH. Das Vertriebsnetz umfasst zurzeit 420 Partner. Seit dem 1. August 2000 führt der Schweizer Jens Becker als Managing Director die Subaru Deutschland GmbH.
Anfang 2008 hat Subaru in der Legacy-Baureihe den ersten Boxer-Dieselmotor der Geschichte auf den deutschen Markt gebracht und ist aus seiner Marktnische herausgetreten. Die Erweiterung des Angebot-Portfolios um den Boxer-Dieselmotor wird neue Kundenkreise für Subaru erschließen.
Am 1. Juni 2008 gab Fuji Heavy Industries Ltd. (FHI), weltweit operierender Hersteller von Verkehrs- und Luftfahrttechnik und Mutterkonzern von Subaru, die Einführung neuer Geschäftsmodelle bekannt. Innerhalb des neuen Kooperationsmodells mit der Toyota Motor Corporation (TMC) und Daihatsu Motor Co. Ltd. (Daihatsu) wird FHI ein neues Montagewerk in Oizumi-machi, Gunma Präfektur bauen, die Produktionsprozesse optimieren und das Vertriebsnetz für den japanischen Markt neu organisieren. Darüber hinaus haben sich TMC und FHI auf eine Erhöhung der Beteiligung geeinigt. Im Rahmen dieses Geschäfts mit einem Volumen von 31,11 Milliarden Yen (190 Millionen Euro) hat FHI 61 Millionen Aktien zum Stückpreis von 510 Yen an TMC übertragen. Damit stieg der TMC-Anteil an FHI von bisher 8,7 Prozent auf 16,5 Prozent.
Gemeinsam werden FHI und TMC einen kompakten Sportwagen mit Heckantrieb entwickeln. Dieses neue Fahrzeug wird in dem neuen FHI-Werk vom Band laufen, das in der Nähe des Hauptwerkes Gunma Oizumi gebaut wird, in dem Subaru derzeit Motoren und Getriebe produziert. Ende 2011 soll das neue Werk die Produktion aufnehmen. Weitere Einzelheiten wie die Höhe der Investitionen, Produktionskapazitäten und weitere Modelle sollen in weiteren Gesprächen mit TMC festgelegt werden.
Die Belegschaft des Werkes in Gunma (Ota City, Gunma Präfektur) wird abgestimmt auf den Produktionsstart nach und nach in das neue Werk überführt. Die Produktionsfunktion des Hauptwerkes in Gunma wird künftig konsolidiert und abgestimmt mit dem zeitlichen Ablauf der Lieferung von Daihatsu Minicars an FHI ins neue Werk überführt. Dank der Restrukturierung kann FHI seine Entwicklungs- und Produktionsressourcen auf die Subaru Kerntechnologien und auf neue Produkte fokussieren. Auf diese Weise will FHI die Umsetzung des Ziels "Typisches Subaru-Fahrerlebnis für Fahrer und Beifahrer" verstärken, das in der mittelfristigen Planung des Managements hohe Priorität genießt.
FHI wird das Prinzip "Zuerst kommt der Kunde", das als wesentliches Kriterium in der mittelfristigen Planung des Managements vorgesehen ist, weiter verstärken. Ebenfalls wird FHI die Verkaufsstrukturen im japanischen Markt überprüfen, um unverzüglich ein neues Vertriebsgerüst zu etablieren. Dieses soll dem neuen Subaru-Produktportfolio gerecht werden, das sich aus der Allianz ergeben wird. Speziell die Subaru-Verkaufsniederlassungen wurden ab Oktober 2008 beginnend in Kinki und Kyusyu in mehreren japanischen Bezirken durch neue Holding-Gesellschaften neu organisiert. Insgesamt 46 Subaru-Vertriebsstätten, darunter zwölf unabhängige Händler, werden bis Ende des Geschäftsjahres 2009, das im März 2010 endet, um die Hälfte reduziert. Auch die Subaru-Händlernetzentwicklung wird auf den Prüfstand gestellt.
Im Rahmen dieser Vorgaben verbessert FHI durch die Einführung eines weitgehend konsolidierten Vertriebsnetzes die Effizienz von Management und Verwaltung bei den Händlern und schafft regionale Vertriebsaktivitäten auf der Basis der Kundenorientierung. Entsprechend gilt dies auch für die Verbesserung des Managements bei jedem einzelnen Händler. Damit will FHI entsprechend der künftigen Marktnachfrage in Japan eine angemessene Anzahl von Vertriebspunkten sichern und gleichzeitig die Vertriebskräfte bei den Händlern stärken.
Künftig wird FHI seine Management-Ressourcen wie Ingenieure und Produktionskapazität effektiver auf die Forschung und Entwicklung von Umwelttechnologien und die Weiterentwicklung der Subaru-Kerntechnologien konzentrieren. Außerdem wird FHI die Stärke der Marke Subaru durch die Verbesserung der Kundenzufriedenheit weiter steigern und die Umsetzung des Managementziels der Entwicklung eine "attraktiven Unternehmens mit starker Marktpräsenz" beschleunigen.
Suche
KONTAKT
Bei Rückfragen wenden Sie
sich bitte an:
SUBARU Deutschland GmbH
Öffentlichkeitsarbeit
Mielestraße 6
61169 Friedberg
0 60 31 - 606 181
0 60 31 - 606 183
presse@subaru.de
CONTENT MANAGEMENT
BleekerPress
Rolf-Peter Bleeker
0 231 - 737 838
0 231 - 737 807
bleekerpress@aol.com









